Glutenfreies Backpulver für verträglichen Backspaß

Glutenfreies Backpulver für verträglichen Backspaß

Backen macht vielen Menschen großen Spaß. Es ist für sie mehr als nur ein Mittel dazu, um Essen zur Stillung ihres Hungers zu produzieren. Für viele Leute ist Backen ein großes Hobby und sie machen es nicht nur für sich selbst, sondern auch für Familie, Freunde oder auch Kollegen. Eine der wichtigsten Lebensmittel zum Backen ist das Backpulver.

Ohne Backpulver kommen sehr viele Rezepte nicht aus, weswegen man viele Dinge ohne Backpulver schlichtweg nicht (oder nur schwer) backen kann. Möchte man auf Gluten verzichten, so kann es sein, dass man auch auf das handelsübliche Backpulver verzichten muss, weil darin Weizen enthalten ist. Jedoch gibt es mittlerweile auch einige glutenfreie Backpulver, damit dieses Problem gar nicht erst auftritt.

Glutenfreies Backpulver – Welches Produkt ist das beste?

Backpulver beim Backen

Beim Backen wird meistens entweder Backpulver oder auch Natron verwendet. Beiden Komponenten kommt dabei die gleiche Aufgabe zu: sie dienen als Triebmittel. Durch die Zugabe von Wärme und Feuchtigkeit setzen sie Gasbläschen frei, die den Teig auflockern und sein Volumen vergrößern. Durch diesen Vorgang werden die Backwaren überhaupt essbar, da sie ansonsten sehr hart werden würden.

Backpulver und Natron unterscheiden sich dabei in einem entscheidenden Punkt. Backpulver besteht zu größten Teilen aus Natriumhydrogencarbonat (Natron) sowie einem Säuerungsmittel (beispielsweise Zitronensäure) und weiterhin einem Trennmittel. Dies ist in vielen Fällen Mehl, wodurch das Gluten in das Backpulver kommt. Das Trennmittel ist dafür zuständig die Feuchtigkeit zu binden, wodurch die Triebeffekte des Backpulvers verzögert werden.

Natron hingegen besteht aus reinem Natriumhydrogencarbonat. Es wird innerhalb des Teigs erst zum Triebmittel, wenn ihm eine säuerliche Komponente beigefügt wird. Dies kann Zitronensaft, Essig, Joghurt, Buttermilch oder auch saure Sahne sein. Erst wenn dies gewährleistet ist, aktiviert das Natron seinen Effekt und macht die Backware fluffig. Natron ist immer glutenfrei, da kein Mehl zugesetzt wird.

Backpulver mit anderem Trennmittel

Bei Backpulver wird meistens Mehl als Trennmittel eingesetzt. Dies führt schließlich dazu, dass das Backpulver auch Gluten als Inhaltsstoff aufweist. Jedoch gibt es auch die Möglichkeit, das Mehl durch andere Dinge zu ersetzen. Eine beliebte Alternative ist dabei Mais. Wird Mais dem Backpulver als Trennmittel beigefügt, so stellt sich der gleiche Effekt ein, jedoch ist das Produkt am Ende glutenfrei. Viele Hersteller gehen mittlerweile dazu über, Mehl durch Mais oder ähnliches zu ersetzen, um ein glutenfreies Produkt zu erhalten.

Gute Backpulver ohne Gluten in der Übersicht

Der Markt an glutenfreien Produkten ist in der heutigen Zeit sehr groß und deshalb auch unübersichtlich. Aus diesem Grund wurde die folgende Liste zusammengestellt. Sie soll als Anhaltspunkt dienen, um sich eine vernünftige Übersicht über gute glutenfreie Backpulver zu verschaffen, damit im Anschluss eine informierte Kaufentscheidung getroffen werden kann.

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Phosphatfreies Backpulver

Neben Gluten gibt es noch einen weiteren Inhaltsstoff von Backpulver, der häufig in der Kritik steht. Dabei handelt es sich um Phosphat. Dieses Phosphat kommt in der Regel durch das Säuerungsmittel in das Backpulver. Ein Verzicht auf Mehl macht das Backpulver somit zwar glutenfrei, allerdings kann es darüber hinaus noch immer Phosphate enthalten.

Phosphat kann besonders für nierenkranke Personen gesundheitsschädlich sein. Allerdings kann es auch für gesunde Menschen zu negativen Folgen kommen, da Phosphate angeblich das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt erhöhen können. Weiterhin sorgt die Aufnahme von Phosphor dafür, dass weniger Kalzium von den Knochen aufgenommen werden kann, sodass das Risiko für Osteoporose möglicherweise steigt. Obwohl es keine gesetzlichen Regelungen zu Phosphaten gibt, versuchen immer mehr Menschen es bewusst zu vermeiden.

Weinstein-Backpulver

Weinstein-Backpulver ist eine besondere Art des Backpulvers, die sich vom normalen Backpulver abgrenzt. Dies hat vornehmlich mit der vermeiden von Phosphor zu tun. Der Unterschied der beiden Sorten liegt dabei im Säuerungsmittel. Normales Backpulver verwendet für gewöhnlich Diphosphate, während Weinstein-Backpulver explizit auf Phosphor verzichten möchte. Statt der Diphosphate kommt Weinstein zum Einsatz, woher auch der Name dieser Sorte stammt.

Bei Weinstein handelt es sich in diesem Zusammenhang um natürliche Weinsteinsäure, die bei der Herstellung von Sekt, Wein und Prosecco anfällt. Es handelt sich dabei um spezielle Salze, die dann dem Backpulver zugesetzt werden. Bei den meisten Bio-Backpulvern handelt es sich um sogenannte Weinstein-Backpulver, da diese auch auf die Verwendung von Phosphaten verzichten wollen. Für die Rezepte muss dies aber keine Änderung bedeuten, man kann Backpulver im Verhältnis 1:1 mit Weinstein-Backpulver austauschen.

Wo bekommt man glutenfreies Backpulver?

Da die allgemeine Gesellschaft immer gesundheitsbewusster wird, gibt es Bio-Produkte mittlerweile in nahezu jedem Lebensmittelgeschäft. Dies schließt auch Backpulver nicht aus. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob man nach Backpulver ohne Gluten oder auch nach Backpulver ohne Phosphat sucht, da man vermutlich beides finden wird. Diese Produkte sollten in gängigen Supermärkten, Discountern und auch Drogerien problemlos zu finden sein.

Weiterhin kann man diese Produkte aber auch stressfrei im Internet bestellen und sich bis zur Haustür liefern lassen. In jedem Fall ist es aber wichtig, dass man sich vorher genau darüber informiert, ob die Backpulver wirklich ohne Gluten sind. Weinstein-Backpulver ist beispielsweise immer ohne Phosphat, kann allerdings dennoch Gluten enthalten. Begutachtet man im Vorfeld aufmerksam die Verpackung, so kann einem verträglichen Backspaß nichts mehr im Wege stehen.

Hinweis: Aktualisierung am 10.02.2021 über Amazon Product Advertising API. Daten und Preise können sich ggf. geändert haben.